Gut, besser, Superfood!

IVon Chia bis Acai, von Granatapfel bis Ingwer: Die Top Ten der besten Superfoods, ihre wohltuenden Wirkungen und ein exklusives Valentinstagsmenü verrät Apomedica in einem vitalisierenden Valentinsspecial.

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In Chiasamen steckt mehr Kraft, als die kleinen Körner auf den ersten Blick vermuten lassen.

Chiasamen, Avocado, Granatapfel, Ingwer und Co. erleben im mitteleuropäischen Markt gerade ihre Hochphase und das nicht umsonst. Heutzutage vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Studien mit neuen Ergebnissen zur unglaublichen Wirkung sekundärer Pflanzenstoffe veröffentlicht werden. Was das trendige Superfood damit zu tun hat? Die naturbelassenen Lebensmittel beinhalten vorwiegend sekundäre Pflanzenstoffe, die – in großen Mengen eingenommen – zu geistigen Höchstleistungen und körperlicher Fitness verhelfen.

 

Superfood: Wunder der Natur & Alleskönner in der Medizin

Lebensmittel, die eine besonders große Menge an Nähr- und Vitalstoffen liefern und gänzlich naturbelassen sind, dürfen sich per Definition dann Superfood nennen, wenn sie eine hohe Anzahl an Antioxidantien aufweisen. Antioxidative Wirkstoffe sollen einerseits vor freien Radikalen, die beispielsweise durch das Rauchen in unseren Körper gelangen, schützen und andererseits das Wachstum krebsartiger Zellen verlangsamen. Aus Bioerzeugung oder Wildwuchs stammend, zeichnen sich die Alleskönner durch ihren hohen Anteil an Vitaminen und Nährstoffen aus, die den Körper in seinen eigenen Funktionen unterstützen und als Energielieferanten für Immun- und Herzkreislaufsystem ihren Weg in die wichtigsten Lebensmitteltrends der Medien gefunden haben. Eines haben die Früchte, Samen und Gewürze gemein: Sie müssen allesamt in großen Mengen eingenommen werden, um entsprechende Wirkung zu erzielen. Welche davon in Ihrem Superfood-Ernährungsplan nicht fehlen dürfen und für Apomedica deshalb zu den Top Ten der Superfoods gehören, erfahren Sie hier:

 

Granatapfel: Der leuchtend rote Granatapfel ist in vielen Kulturen ein Symbol für Gesundheit und Fruchtbarkeit. Er zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Vitamin B, Kalium, Folsäure und Eisen aus und liefert zusätzlich eine große Menge an Vitamin C, Ballaststoffen und hat im Gegensatz dazu sehr wenig Kalorien. Mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften wird dem Granatapfel eine hohe Wirksamkeit gegen Herzkrankheiten und Bluthochdruck nachgesagt. Aber nicht nur der Körper, sondern auch die Seele profitiert von der körnig-roten Frucht. Denn mit seiner den Cortisolspiegel senkenden Wirkung sorgt der Granatapfel in stressigen Situationen für einen kühlen Kopf.

Granatapfel Superfood
Leuchtend rot signalisiert der Granatapfel seine Zugehörigkeit zu den Superfood-Top-Ten.

Chiasamen: Die asiatischen Wundersamen erleben derzeit in Mitteleuropa ihre Hochphase – und das nicht umsonst. Überdurchschnittlich reich an Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, sind sie zudem mit einem sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien versehen. Weiterhin sind die schwarzen Chiasamen reich an Vitamin A und B und sie verfügen über einen hohen Anteil an Kalium, Bor, Zink und Folsäure sowie lebenswichtige Aminosäuren. Laut einer Studie des Nutritional Science Research Institutes (Massachusetts, USA) haben Chiasamen einen natürlichen blutverdünnenden Effekt, der das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts deutlich senkt. Weiterhin kommt die Studie zum Ergebnis, dass die Modekörner den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen und diesen regulieren können. Experten zufolge soll der in Mitteleuropa heimische Leinsamen sehr ähnliche Inhaltsstoffe und somit auch eine vergleichbare Wirkung aufweisen, er dürfte aber einfach aus der Mode gekommen sein.

Acaibeeren: Die blauen Wunderbeeren aus Brasilien zeichnen sich durch ihren Reichtum an Vitaminen, Mineralien und essentiellen Fettsäuren (wie zum Beispiel Öl- und Linolsäure) aus, die nicht nur den Stoffwechsel ankurbeln und so überflüssigen Pfunden den Kampf ansagen, sondern auch noch die Haut einer Verjüngungskur unterziehen. Auch Antioxidantien, die Jagd auf die zellenschädigenden freien Radikale machen, finden sich in den Acaibeeren zuhauf. Dank ihnen sollen sowohl der Alterungsprozess verlangsamt als auch Krankheiten verhindert werden können. Einen noch höheren Anteil an Antioxidantien hat die folgende Beere, die noch dazu in den mitteleuropäischen Breiten heimisch ist.

Heidelbeere: Es sind nicht nur asiatische Wundersamen, die es auf unsere Top-Ten-Liste der Superfoods geschafft haben. In der Volks- und Naturheilkunde finden die von süß bis säuerlich schmeckenden blauen Beeren schon seit Jahrhunderten bei Darmbeschwerden als wirksames Mittel ihren Einsatz. Im Vergleich zu anderen Beeren enthalten Heidelbeeren relativ viele Ballaststoffe und wirken sich dadurch auch besonders positiv auf das Verdauungssystem aus. Als wertvoller Bestandteil der Heidelbeere entfaltet das zu den Anthocyanen zählende Myrtillin seine wohltuende Wirkung auf die Elastizität der Blutgefäße und beugt so Herz- und Kreislaufkrankheiten vor. Der beachtliche Gehalt an Vitamin C und E in Heidelbeeren stärkt außerdem das Immunsystem.

Maca: Die süßlich schmeckende Knolle aus Peru ist ideal für sportlich Aktive und Menschen mit erhöhtem Energiebedarf und Belastungserscheinungen. Langsam gebacken, getrocknet oder gekocht, soll die Macaknolle nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit und psychische Belastbarkeit steigern, auch der nächtliche Liebesakt soll mithilfe des „Aphrodisiakums der Anden“ auf ein neues Niveau gehoben werden. Scharf im Geschmack werden der peruanischen Knolle auch ein hoher Anteil an Fettsäuren (Linol-, Palmitin- und Ölsäure) sowie ein Reichtum an Sterinen und Mineralen nachgesagt.

Kakao Superfood
Hätten Sie’s gewusst? Reiner Kakao zählt zu Superfood.

Kakao: Vorwiegend in Mittelamerika und Afrika angebaut, wird Kakao besonders in Kombination mit Maca eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Ähnlich wie die Macaknolle erhöht Kakao die Leistungsfähigkeit und reduziert die stressbedingte Belastbarkeit. Zusätzlich werden kognitive Fähigkeiten gestärkt, der Geist wird klar und die Gehirnaktivität erhöht sich. Der hohe Calciumgehalt im Kakao unterstützt die Weiterleitung von Muskel- und Nervensignalen und stärkt die Knochensubstanz. Bekannt für seine glücksversprühende Wirkung, trägt Kakao bei regelmäßigem Verzehr zur Ausschüttung von Neurotransmittern bei, die ein allgemeines Wohlbefinden zur Folge haben. Aber Achtung: Diese Eigenschaften finden Sie nur im rohen Kakao vor, nicht aber in Schokolade.

Avocado: Der hohe Fettgehalt der Avocado macht diese Frucht zu etwas ganz Besonderem. Speziell die große Menge der ungesättigten Fettsäuren unterscheidet die Avocado von anderen Obstsorten. Die ungesättigten Fettsäuren haben sowohl eine Cholesterin senkende als auch sättigende Wirkung auf den Körper. Diese hilft dabei, den Blutzuckerspiegel leichter zu kontrollieren, Heißhunger zu reduzieren und unterstützt somit bei der Gewichtsabnahme. Außerdem beugt der hohe Carotingehalt verschiedensten Arten von Augenentzündungen vor.

Hanf: Als weiterer Bestandteil unserer Top-Ten-Superfood-Liste gilt der heimische Hanf als Wunderpflanze schlechthin. Zu Hanföl oder Hanfsamen weiterverarbeitet, ist er nicht nur das günstigste Superfood, sondern auch Wegbegleiter für ein langes, vitales Leben. Hanf soll harmonisierend auf den Hormonhaushalt wirken und Stimmungsschwankungen reduzieren. Neben den vielen Mineralien und Spurenelementen sind vor allem die Omega-3-Fette sehr wertvoll für Nerven und Gehirn. Hanf ist außerdem hypoallergen, nuss- und glutenfrei und somit auch für Allergiker und Veganer bekömmlich.

Lachs: Mit hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren wird Lachs nicht nur eine gesundheitsfördernde Wirkung bei Menschen mit Herzproblemen nachgesagt, auch Patienten mit Gelenksschmerzen profitieren durch die essentiellen Fettsäuren. Der hohe Proteingehalt des beliebten Speisefischs soll sich positiv auf den Muskelaufbau auswirken und auch Haut und Haar sollen durch den hohen Gehalt an essentiellen Fetten schöner und geschmeidiger werden.

Ingwer: Die würzig scharfe Ingwerwurzel gehört in der asiatischen Küche zum Alltag und für uns ganz klar auf die Liste der Top-Ten-Superfoods. Als beliebter Zusatz in Getränken, Tees und Pfannengerichten, verzaubert Ingwer durch seine einzigartige Konsistenz und seine pikanten Geschmacksnuancen in der Lebensmittelindustrie die Sinne abertausender Menschen. Aber nicht nur geschmacklich besticht das beliebte Küchengewürz durch seine Andersartigkeit. Auch der Ingwerwurzel werden heilende Wirkungen zugeschrieben, die den Energiefluss des Körpers fördern, den Stoffwechsel auf ein neues Niveau bringen, Magenverstimmungen und Übelkeit sowie Verdauungsprobleme, Erkältungen und grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen und Husten lindern sollen.

Ingerwurzel Rezept
Ingwer: das würzig scharfe Superfood passt perfekt zu vielerlei Speisen.

 

Genuss für alle Sinne – die geschmackvolle Alternative

Teefans aufgepasst! Als schnelle Variante kann Ingwer jetzt auch in Form einer schmackhaften Kräuterteevariation getrunken werden. Die Dr. Böhm Good Morning Kräutertee Mischung, die neben der asiatischen Immerwurzel auch das herrlich aromatische Zitronengras enthält, wird erst durch den Hibiskus, dem mit seiner hohen Konzentration an Vitamin C in Fernost eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt wird, zum Genuss.

 

Superfood: Das Valentinstagsmenü für Geschmack und Vitalität

Rechtzeitig zum Romantikdinner am 14. Februar darf selbstverständlich auch das Superfood-Valentinstagsmenü nicht fehlen (nützliche Tipps, wie Sie es sich am besten in Ihren eigenen vier Wänden gemütlich machen, können Sie in unserem vorherigen Beitrag nachlesen). Apomedica verrät Ihnen für den romantischsten Abend des Jahres die Rezepte zu einem unvergesslich köstlichen Drei-Gänge-Menü.

Tomatensuppe Rezept
Es ist angerichtet: Tomatensuppe serviert als Superfood.

 

Der scharfe Auftakt: Tomaten-Ingwersuppe mit Brotchips

2 Stk Basilikumstiele

1 Stk Chilischote, rot

2 TL Crème fraîche

1 EL Distelöl

170 ml Gemüsesuppe

1 Stk Ingwer, ca. 1 cm

2 Stk Knoblauchzehen

2 Stk Schalotten

1 Dose Paradeier

1 EL Tomatenmark

 

Zubereitung:

  • Schalotten, Knoblauch und Chili fein hacken, dann Ingwer reiben und alles in einem Topf in Öl anbraten. Backrohr auf 180° vorheizen.
  • Nun das Tomatenmark hinzugeben, anschwitzen und mit Suppe und den Dosenparadeisern ablöschen und mit Salz, Tabasco, Pfeffer und Zucker gewürzt etwa fünf Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Brotscheiben mit Öl beträufeln.
  • Nun ein Backblech mit Backpapier belegen und im vorgeheizten Rohr fünf bis zehn Minuten backen. Währenddessen die Paradeiser entkernen und würfeln, dann mit dem Basilikum vermengen. Die Suppe zu einer sämigen Masse pürieren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Abschließend auf den Tellern anrichten, mit Paradeiserwürfeln garnieren, mit einem Klecks glattgerührter Créme fraîche verfeinern und die Brotchips mit Knoblauch einreiben und als Beilage servieren.

Et voilá, fertig ist die perfekte Vorspeise!

(Kleiner Tipp im Sinne der Romantik: Sofern der Knoblauch prickelnde Momente eher verhindert, die Brotchips lieber ohne Knoblauch servieren.)

 

Steak mit Avocado Creme
Mit dem richtigen Rezept wird unser Steak mit Avocadocrème zum Superfood.

Der Höhepunkt: Steak mit Avocadocrème

1 Stk Avocado

40 g Butter

2 Prise Cayennepfeffer

2 EL Öl

2 Stk Rinderfiletsteaks

0.06 l Schlagobers

2 EL Zitronensaft

 

Zubereitung:

  • Die Avocado wird halbiert und entkernt, danach das Fruchtfleisch mit einem EL ausgeschabt.
  • Nun Avocado, Schlagobers und Zitronensaft gut miteinander vermengen und pürieren.
  • Die Crème anschließend mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer gut abschmecken und im Kühlschrank kaltstellen.
  • Jetzt werden die Steaks mit Salz und Pfeffer auf beiden Seiten gut gewürzt. Die Butter wird in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen, dann kommt das Öl hinzu. Die Steaks werden auf beiden Seiten für je drei Minuten angebraten.
  • Zum Schluss die Steaks mit der Avocadocrème auf Tellern anrichten und servieren.
Avocado Creme Gesund
Avocado: verfeinert nicht nur unser Steak, sondern ist in den Superfood-Top-Ten eine fixe Größe.

 

Der süße Abschluss: Chia-Pudding

2 TL Agavendicksaft

4 EL Chiasamen

1 Prise Kakaopulver

250 ml Sojamilch

1 Prise Zimt

4 EL Cornflakes (vegan)

2 EL Himbeeren

 

Zubereitung:

  • Die Sojamilch in eine kleine Schüssel geben und nach Geschmack, beispielsweise mit Agavensirup, süßen.
  • Die Chiasamen unter ständigem Rühren in die Milch mischen, für zehn Minuten stehen lassen, damit sich der Samen schön entfalten kann. Immer wieder mal umrühren, damit keine Klumpen entstehen.
  • Diese Masse können Sie nun nach Belieben mit Kakao und Zimt abschmecken.
  • Den Pudding mindestens eine halbe Stunde stehen lassen, damit die Samen richtig aufquellen können.
  • Angerichtet wird der Pudding im Glas, dazu wird zuerst der Pudding eingefüllt. Nach Wunsch kann man nun Cornflakes und Himbeeren auf dem Pudding platzieren. Zum Abschluss Chia-Pudding drüberstreuen und servieren.

Und jetzt: Genießen Sie das süße Desert – wir wünschen Ihnen eine kuschlige Zeit zu zweit.

 

Das perfekte Valentinstagsmenü verhilft Ihnen so nicht nur zu schönen Stunden voller Genuss, sondern verwöhnt auch Ihren Körper, Ihren Geist und all Ihre Sinne. Dank dem neugewonnenen Wissen um das beste Superfood leben Sie in Zukunft bewusster und gesünder und steigern Ihr Wohlbefinden.

 

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