Natur pur im eigenen Kräutergarten

Das Zwitschern der Vögel, die satten Farben der Blumen und die wärmenden Sonnenstrahlen ziehen Naturfans besonders im Frühling ins Freie. Ob Garten, Balkon Terrasse, mit dem Kräutergarten für Ihre Bedürfnisse schaffen Sie den Mehrwert in Ihrem Outdoor-Wohlfühlbereich, bringen Frische in Ihre Küche und wirken alltäglichen Beschwerden gezielt entgehen. Apomedica bringt die Top-5-Heilkräuter in Ihre Hausapotheke und mit passenden Rezeptideen auf den Teller.

Heilkräuter_Apomedica

Sobald die Temperaturen milder und die Tage länger werden, bekommen wir nicht nur Lust auf farbenfrohe Kleider. Auch Balkon, Terrasse und Garten erstrahlen in bunten Blumengewändern. Gusto auf leichte Kost und frühlingshafte Frische verleitet uns zu gesunden und abwechslungsreichen Kräutern. Und wo wären diese besser angebaut, als im eigenen Garten? Basilikum, Thymian oder Rosmarin – Apomedica bringt frische Ideen in Ihr Blumenbeet und zeigt Ihnen, wie Sie Heilkräuter gezielt zur Unterstützung von Körper und Geist einsetzen.

Auf Kräuter bauen

Der wichtigste Tipp für den Start Ihres Kräutergartens: Die Planung muss stimmen! Manche Kräuter mögen es lieber schattig, andere sind wahre Sonnenanbeter, die einen haben viel Durst, die anderen haben es lieber trocken. Ob im Topf auf Balkonien, in der Kräuterspirale oder gar hängend auf der Terrasse oder großflächig im Garten – die Größe und Ausrichtung der Kräuterzucht sowie der geplante Standort der Pflanzen ist entscheidend für Lebensdauer, Wirkung und Geschmack der Heilkräuter.

Dagegen ist (k)ein Kraut gewachsen!

Heilpflanzen und Heilkräuter werden seit Jahrhunderten gegen verschiedenste Krankheiten und Gesundheitsprobleme eingesetzt. Schon die Redensart „Dagegen ist kein Kraut gewachsen“ bezieht sich auf den Gebrauch von Kräutern als Heilmittel. Denn noch lange bevor es Arzneimittel gab, konnten die Menschen gegen eine Krankheit ohne das passende Kraut kaum vorgehen. Mit welchem Heilkraut Sie Ihre Gerichte auf ein neues Level heben und wie aus „Kraut und Rüben“ in der Hausapotheke ein Kräuterkonzept der Superlative wird, hält Apomedica die Top-5-Heilkräuter inklusive eines Rezepttipps zum Verarbeiten Ihrer Heilkräuter für Sie bereit.

Heilkräuter Apomedica
Heilkräuter aus dem eigenen Garten für alltägliche Beschwerden.

 

Erfrischende Pfefferminze

Die Pfefferminze ist ein besonders beliebter Zusatz in Tees, Hustenbonbons oder Cremes. Ob Kopfschmerzen, Erkältungen oder Magen-Darm-Verstimmungen, richtig eingesetzt sind die Anwendungsgebiete breit gefächert. Während Pfefferminz-Kapseln gegen das Reizdarmsyndrom helfen sollen, wird auch dem ätherischen Pfefferminzöl eine besonders gute Wirkung gegen Kopfschmerz nachgesagt. Auch Atemwegsprobleme im kleinen Rahmen können durch Pfefferminz-Inhalation gelindert werden. Vielseitig ist das Heilkraut auch bei seinen Einsatzgebieten in der Küche. Denn die beliebte Pfefferminze wärmt einerseits im Winter als herrlich aromatischer Tee und erfrischt andererseits im Sommer als köstlicher Pfefferminz-Smoothie.

Rosmarin – vielgepriesene Heilpflanze

Der immergrüne, buschige Rosmarin besticht nicht nur durch seinen herrlich aromatischen Duft und seine Geschmacksausprägungen im Kochtopf: Die beliebte Gewürzpflanze kann schmerzlindernd, tonisierend, krampflösend und entzündungshemmend zugleich wirken. Die wertvollen ätherischen Öle des Rosmarins stecken in den nadelartigen Blättern. Gerne bei Durchblutungsstörungen und Regelkrämpfen eingesetzt, fördern die ätherische Struktur des Herbststrauchs auch die Verdauung und bringt bei Erschöpfung oder Ermüdung den Kreislauf wieder in Schwung. Das aromatische Wunderkraut wirkt außerdem bei kleineren Wunden desinfizierend und kann auch Kopfschmerzen lindern. Die Anwendungsgebiete sind so vielseitig, wie bei kaum einem anderen Kraut. Der Naturheilkundeverein NHV Theophrastus kürte den Rosmarin deshalb zur Top-Heilpflanze 2011 für Jung und Alt.

Rosmarin Heilkräuter
Heilkräuter wie Rosmarin bringen den Kreislauf in Schwung.

Alleskönner Brennnessel

Die Brennnessel wird seit Menschengedenken in vielen Lebensbereichen eingesetzt. Traditionelle Anwendungsgebiete in der Kräuterheilkunde gibt es für das brennende Kraut viele. Wissenschaftlich erwiesen ist jedoch, dass die Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostatabeschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann. In der Volksmedizin wird die Brennnessel außerdem gerne zur Entgiftung und Entschlackung im Rahmen von Frühjahrskuren und Diäten sowie gegen Müdigkeit und Erschöpfungszuständen oder bei Insektenstichen eingesetzt. Die Samen der beliebten Heilpflanze sollen auch als Vitalitätstonikum und im Kampf gegen Haarausfall ihre positive Wirkung entfalten und in Form der sogenannten Brennnesseljauche dient das Heilkraut sogar als Kunstdünger und Pestizid. Die Fülle an Vitalstoffen und der leckere Geschmack machen die Brennnessel auch in der Küche zum absoluten Must-Have.

Basilikum: das Königskraut gegen Schlafstörungen

Bereits seit 4.000 Jahren fest in der indischen Gewürzküche verankert, bedeutet Basilikum aus dem griechischen abgeleitet „königliche Heilpflanze“. Die ätherischen Öle des Königskrauts entfalten ihre Wirkung bei Atemwegserkrankungen, Gicht oder auch einer bakteriellen Infektion und werden auch bei Wechselbeschwerden, Darmbeschwerden, Halsschmerzen, Magenkrämpfen, Migräne oder Schwindelanfällen eingesetzt. Als Tee, Presssaft oder in Form von Umschlägen eingesetzt, werden dem Allrounder-Kraut Basilikum appetit- und verdauungsanregende, darmreinigende, harntreibend, krampf- und schleimlösende, libidosteigernde, menstruations- sowie muttermilchfördernde, schmerzstillende, schweißtreibende, tonisierende und wundheilende Wirkungen nachgesagt. Studien belegen außerdem, dass Basilikum Schwellungen und Entzündungen bei Arthritispatienten um bis zu 73 Prozent senken kann. Dies ist durchaus vergleichbar mit dem Ergebnis, das durch die Verwendung von herkömmlichen Arthritis-Medikamenten erzielt wird.

Basilikum Heilkräuter
Basilikum, das Königskraut unter den Heilkräutern, ist ein Allrounder und darf in der natürlichen Hausapotheke nicht fehlen.

Thymian zum Gurgeln, im Tee oder auf dem Teller

Thymian ist nicht nur in der Küche eine interessante Gewürzessenz, sondern auch eine wichtige Heilpflanze im Kampf gegen Husten und Infektionen. Die kleinen Blätter der Thymiansträucher lassen sich ganz einfach vom holzigen Stängel rebeln und als Küchengewürz oder Teezusatz verwenden. Als Heilpflanze ist Thymian der reinste Tausendsassa. Es gibt kaum ein Einsatzgebiet, wo Thymian nicht helfen könnte. Die größte Stärke wird dem Heilkraut jedoch in seiner heilsamen Wirkung auf die Atmungsorgane nachgesagt. Auch bei Infekten von Nieren und Blase soll der grobstängelige Thymian große Wirkung zeigen. Zum Gurgeln verwendet, wird er auch gerne bei bereits bestehenden Halsschmerzen, Kehlkopf- und Mandelentzündungen eingesetzt. Er soll zudem besonders positive Auswirkungen auf Magen und Verdauung haben und kommt daher gern vorbeugend vor fetten Speisen wie dem Sonntagsbraten zum Einsatz.

Ganz einfach zum Nachkochen: Heilkräuter-Menü der Superlative

Brennnessel-Suppe

Zutaten

2        Stk     Brennnesseltriebe

1        EL      Butter

1/2     Stk     Eigelb

375    ml      Hühnerbrühe

1        EL      Mehl

150    ml      Milch

1/2     TL      Petersilie

1/2     Prise   Salz und Pfeffer

1/2     Stk     Zwiebel (klein)

Zubereitung

  • Die gut gewaschenen Brennnesseln mit der heißen Brühe übergießen, 10 min kochen lassen und abseihen.
  • Die Brühe aufbewahren, die Brennnesseln parieren.
  • Die kleingehackte Zwiebel und die Petersilie in Butter anlaufen lassen, das Mehl zufügen.
  • Eine helle Mehlschwitze bereiten, mit kalter Milch aufgießen und glattrühren.
  • Den Brennnesselsud hinzufügen und 15 min kochen lassen, dann die parierten Brennnesseln zufügen und nochmals kurz aufkochen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem in Milch verquirlten Eigelb legieren.

Basilikum-Pesto

Zutaten

1 1/2  Bund  Basilikum (30-40 g)

1        Stk.    Knoblauchzehen (geschält)

62 1/2         ml      Olivenöl

40      g        Parmesankäse

12 1/2         g        Pinienkerne

1/2     Prise   Salz (Meersalz)

Zubereitung

  • Die Pinienkerne ohne Öl oder Fett in einer Pfanne kurz anrösten und leicht abkühlen lassen.
  • Die noch lauwarmen Pinienkerne und die gehackten Knoblauchzehen in einem Mörser zerstoßen, bis sämige Creme entsteht.
  • Nun eine Prise Salz und die gewaschenen und abgetropften Basilikumblätter in den Mörser geben und das ganze gut zerstoßen.
  • Wenn alle Zutaten gut zerstoßen sind sollte eine grüne bis hellgrüne Masse entstanden sein. Jetzt kann der Parmesankäse und das Olivenöl dazugegeben und alles nochmals gut verrührt werden, sodass eine cremige Paste entsteht.
  • Das fertige Basilikum-Pesto nach Belieben mit Salz und eventuell etwas Pfeffer abschmecken

Vanille-Thymian-Crème

Zutaten

Ca. 12 Stiele Thymian

1 Vanilleschote

100 ml Schlagsahne

100 ml Milch

45 g Zucker

4 Eigelb, Größe M

Salz

50 g Cantuccini (ital. Mandelkekse)

75 g TK-Himbeeren

25 g Puderzucker

1 EL Zitronensaft

Außerdem Klarsichtfolie

Zubereitung

  • Für die Vanille-Thymian-Crème zwei Stiele Thymian für die Dekoration beiseitelegen. Die Blätter von den restlichen Thymianstielen abstreifen und grob hacken. Vanilleschote längs einschneiden und das Mark herauskratzen. Beides mit Thymianblättern, Sahne, Milch und einem halben Esslöffel Zucker in einem Topf aufkochen. Vom Herd nehmen und zugedeckt zehn Minuten ziehen lassen.
  • Eigelbe mit dem restlichen Zucker und einer Prise Salz in einem Schlagkessel mit den Quirlen des Handrührers vier bis fünf Minuten dicklich-cremig aufschlagen. Vanille-Thymian-Mischung durch ein feines Küchensieb in einen kleinen Topf gießen. Mischung kurz aufkochen, dann unter Rühren auf der niedrigsten Stufe des Handrührers nach und nach unter die Eigelb-Zucker-Mischung rühren.
  • Die Mischung zurück in den Topf gießen und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Sauce dicklich-cremig ist. Vorsicht: Die Sauce darf auf keinen Fall kochen, weil das Eigelb sonst gerinnt. In möglichst gleichmäßigen Bewegungen direkt am Topfboden entlangrühren, damit die Masse nicht ansetzt. Dann die Creme durch ein Sieb in eine Schüssel gießen, abkühlen lassen und gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet.
  • Cantuccini mit einem großen Küchenmesser in jeweils drei bis vier Stücke zerteilen und auf zwei Gläser (à 200 ml Inhalt) verteilen. Die Vanille-Thymian-Crème gleichmäßig darüber verteilen. Mit Klarsichtfolie bedecken und drei bis vier Stunden oder über Nacht kalt stellen, damit die Crème noch etwas fester wird.
  • Für die Himbeersauce die aufgetauten Himbeeren mit Puderzucker und Zitronensaft sehr fein pürieren. Durch ein feines Küchensieb streichen. Himbeersauce auf die Vanille-Thymian-Crème gießen und mit jeweils einem Stiel Thymian dekorieren.

Essenz der Natur in jeder Form

Unterstützend für das Immunsystem, vorbeugend gegen Krankheiten und im Kampf gegen die alltäglichen Beschwerden finden auch Naturprodukte in Form von Kapseln, Säften oder Teemischungen besondere Anwendung in der Volksheilkunde. Sie sind auf der Suche nach neuen Wegen die Heilkräuter in Ihren natürlichen Tagesablauf einzubauen? Ob Bronchial- und Hustentee mit Thymian oder das kühlende Brennessel-Gel bei Insektenstichen, Dr. Böhm® vereint die Kraft der Natur mit rascher Linderung für Ihre Beschwerden.

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