Mag. Ruth Fischer: „Warum Ihnen Migräne in Zukunft keine Kopfschmerzen mehr bereiten sollte“

Kopfschmerz, Schwindel und Übelkeit – Migräne katapultiert Betroffene kontinuierlich vom vollen Leben ins Abseits gähnender Leere. Die Pressekonferenz der ÖGPHYT eröffnet neue Blickwinkel in die Heilmethodik. Mutterkraut setzt an der Wurzel allen Übels an: den Blutgefäßen im Kopf.

Dr. Mag Ruth Fischer

Stress ist Gift für den Körper – dieses Zeugnis stellt auch die Migräne dem menschlichen Organismus aus. Spätestens wenn die Anforderungen des Alltags, allzu häufige Wetterumschwünge oder Gemütsschwankungen überhandnehmen, stellt sich bei Risikopatienten ein altbekannter Schmerz ein. Ziehen, Pochen und Pulsieren: Migräneattacken äußern sich bei Betroffenen auf äußerst schmerzvolle Art und Weise. Zu den Kopfschmerzen, die sich von der Halswirbelsäure bis in die Schläfen ausbreiten können, gesellen sich zumeist auch noch Sehfeldstörungen, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Und als ob die körperlichen Beschwerden nicht schon des Gräuels genug wären, schränken bei Migräneanfällen auch noch ein ausgeprägtes Schlafbedürfnis sowie Apathie die freie und unbeschwerte Lebensgestaltung ein.

Mag. Ruth Fischer: „Neue Erkenntnisse auf der ÖGPHYT lassen hoffen!“

In Österreich sind derzeit rund 800.000 Patientinnen und Patienten von Migräne betroffen. Wie ich am 21. Jänner 2016 auf der Pressekonferenz der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (kurz: ÖGPHYT), erfahren durfte, leiden sogar dreimal mehr Frauen als Männer an den schmerzhaften Entzündungsreaktionen der Hirnhaut, die durch Impulse in Gehirnrinde, Hirnstamm und Gesichtsnerven verursacht werden. Grund für die geschlechterspezifische Prävalenz sind unter anderem Hormonschwankungen, die bei Frauen wesentlich häufiger auftreten und einer der Impulse sind, die für das Auftreten einer Migräneattacke ausschlaggebend sein können. Doch im Laufe des Frühstücks, dem sich Fachpresse und -publikum im Gegensatz zum Kernthema der Vortragsreihe versierter Experten ganz entspannt hingeben durften, sollten noch mehr wesentliche Aspekte der auszehrenden Schmerzen zutage gefördert werden.

ÖGPHYT Pressefrühstück mit Mag. Ruth Fischer

Im Akutfall, wenn Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Kopfschmerzen in immenser Intensität und Ausprägung, Schwindel und Schweißausbrüche sowie das Bedürfnis, sich in Stille und Dunkelheit zurückzuziehen, ausuferten, blieb bislang nur noch der Griff zum schmerzstillenden Arzneimittel. Ein Teufelskreis, wie Univ.-Prof. Dr. Christian Wöber, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie an der Universitätsklinik für Neurologie und Leiter der Kopfschmerzambulanz am AKH Wien, berichtet. Denn wer im Monat öfter als zehn Mal zum obligatorischen Medikamentencocktail greift, dem droht im schlimmsten Fall ein chronischer, medikamentenbedingter Kopfschmerz, der sich zu den Migräneanfällen einstellt.

„Geballte Kraft aus der Natur – das Mutterkraut“

Da sich die konventionelle Medikamententherapie außerdem nur auf die Symptombekämpfung konzentriert, anstatt auf Prophylaxe und Ursachenforschung zu setzen, etablierten sich vor allem in den letzten Jahren immer mehr komplementäre Ansätze. Neben alternativen Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Homöopathie, Osteopathie oder Mentaltraining bewährt sich allmählich das Mutterkraut als langfristiges Heilmittel. In seinem Fachvortrag über die Tanacetum parthenium, wie die Pflanze im Fachjargon auch genannt wird, sprach sich auch Univ.-Prof. Mag. pharm. Dr. Rudolf Bauer für die Wirkkraft des Mutterkrauts aus und bestätigte damit einen Ansatz, den ich, Mag. Ruth Fischer, als Unternehmensleiterin der Apomedica schon lange verfolge und mit dem Produktstart der Dr. Böhm Mutterkraut Kapseln gegen Migräne verwirklicht habe. Die Pflanze aus der Familie der Korbblütler, die in ihrem Aussehen an eine Kamille erinnert, entfaltet die in ihren Blättern und Stängeln enthaltene Substanzkraft bei Fieber und Schüttelfrost schon seit der Antike. Wie die Europäische Arzneimittelbehörde EMA aber bestätigt, setzt die Essenz des Mutterkrauts auch bei Migräne heilwirksame Effekte. Auch der Leiter des Instituts für Pharmazeutische Wissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz unterstreicht die Wirkung der Pflanze, die an der Wurzel allen Übels ansetzt – an den Entstehungsmechanismen der Migräneattacken, den Blutgefäßen im Kopf. Die phytotherapeutische Behandlung blockiert Stressoren wie überschüssige Serotoninfreisetzung und Enthemmung von Entzündungsmediatoren und fördert dadurch nicht nur die Symptommilderung, sondern auch die Prophylaxe.

Mutterkraut Dr. Böhm

Mag. Ruth Fischer: „Nicht Symptome, sondern Ursachen bekämpfen: die Langzeitwirkung von Mutterkraut“

Ein Merkmal, das für Betroffene nach einem langen Leidensweg von besonderem Interesse sein dürfte, ist die der Pflanze zugeschriebene Langzeitwirkung. Schon nach einem halben Jahr konstanter Einnahme von nur einer Kapsel täglich sollen sich Häufigkeit und Intensität der Migräneattacken reduzieren. Berichte von Migränepatientinnen, wie jener von Renate B., ebenfalls Gastsprecherin auf dem Pressefrühstück der ÖGPHYT, lassen aufhorchen und hoffen. Die Langzeitpatientin konnte schon nach zwei Monaten kontinuierlicher Einnahme eine Besserung feststellen und wird aktuell statt an 30 Tagen nur noch an zehn Tagen von dem pulsierenden Schmerzpegel heimgesucht.

Mit den Dr. Böhm Mutterkraut Kapseln erweist sich die Einnahme des Mutterkrauts als weitaus weniger aufwendig als andere Heilmittel der Komplementärmedizin. Die Kapseln dosieren 100 g pulverisiertes Mutterkraut in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, die unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit leicht eingenommen werden können. Gewöhnungseffekte sind nicht zu befürchten, Allergiker, deren Immunsystem sensibel auf Pflanzen aus der Familie der Korbblütler reagiert, sollten allerdings auf die Kapseln verzichten.

Kopfschmerztagebuch
Die Führung eines Kopfschmerztagebuchs kann helfen, Auslöser von Migräneattacken zu erkennen.

Tipps von Mag. Ruth Fischer gegen Migräne und Kopfschmerz

Ergänzend zur Kraft aus der Naturapotheke können auch andere Quellen für mehr Wohlbefinden angezapft werden:

  • Kopfschmerztagebuch: Menschen, die dauerhaft von Migräne geplagt werden, sollten sehr selbstreflektiert sein und ein Kopfschmerztagebuch führen. So können signifikante Stressoren ausgemacht werden, die den Ausbruch einer Migräneattacke begünstigen. Das Vermeiden sogenannter Triggerfaktoren wie Flüssigkeitsmangel, Stress, Alkohol oder Übersäuerung kann helfen, die Symptome zu mildern oder sogar abzustellen.
  • Flüssigkeitszufuhr: Vor allem, wer zu Kopfschmerzen neigt, sollte mehrmals täglich zum Wasserglas greifen. Der menschliche Organismus besteht zu etwa 50 bis 60 Prozent aus Wasser. Bei Flüssigkeitsverlust wird das Blut dickflüssiger, was in weiterer Folge eine verminderte Sauerstoffversorgung des Gehirns und damit Schwindelgefühle, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen verursacht. Wer mindestens 2,5 bis 3 Liter Wasser oder zumindest ungesüßten Tee täglich trinkt, kann dem Kopfschmerzrisiko und somit einem Vorboten der Migräne effektiv vorbeugen.
  • Schlafgewohnheiten: Ausreichend Schlaf ist der Schlüssel zu mehr Ausgeglichenheit. Schlafen und Nachtruhe wappnen Immunsystem, Körper und Geist für die Anforderungen des Alltags und lassen Stressfaktoren klein und bewältigbar werden.
  • Ernährung: Eine einfache, relativ einsilbige Faustregel für ausgewogene Ernährung besteht in dem Wörtchen „Mäßigung“. So zählt Alkohol neben schlechten Säurebildnern wie Fisch, Fleisch und Eiern aus Massentierhaltung oder ein Überschuss an Milchprodukten zu jenen Nahrungsmitteln, die auf dem Speiseplan ruhig fehlen dürfen. Der persönliche Ernährungsplan sollte eher mit basischen Lebensmitteln gespickt sein, entsprechende Tabellen sind im Internet relativ schnell auffindbar.
  • Entspannungstraining: Entspannung will gelernt sein. Vor allem karrierestrebenden Frauen, die neben Job und Kind auch noch den Haushalt managen müssen, fällt es manchmal schwer, auszuspannen. Hier bieten Yoga, Meditation, Pilates, Aromatherapie oder auch einfach mal ein heißes Schaumbad entspannungsfördernde Ansätze, die leicht umgesetzt werden können.
  • Ganzheitlicher Ansatz: Wer unter schweren Migräneattacken leidet, die nicht nur physiologisch, sondern auch sozial stark einschränken, sollte alternativmedizinische Ansätze in Erwägung ziehen. Zugänge wie Traditionen Chinesischer Medizin, Homöopathie, Orthomolekulare Medizin und Phytotherapie erlauben einen neuen, ungetrübten Blick auf die Prognose. Außerdem kann die individuelle Anamnese Aufschluss über die Ursachen geben, aus denen maßgeschneiderte Therapieansätze wie Wirbelsäulengymnastik oder Psychotherapie abgeleitet werden können.

 

Vom Pressefrühstück der ÖGPHYT und den neuen Erkenntnissen der Phytotherapie konnte ich – und können hoffentlich auch Sie – profitieren. Ich hoffe, dass sich mit dem Mutterkraut auch für Sie neue Heilwege erschlossen haben und Sie ohne Stress, Migräne und Angst Kopfschmerzen in eine befreite Zukunft starten können.

Ihre Mag. Ruth Fischer

 

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