Mit Maß und Ziel – Gesund fasten in der Fastenzeit

Zur Fastenzeit sind Entschlackungskuren in aller Munde. Hungern, Nulldiäten und Wasserfasten sind aber selten zielführend. Die richtigen Zutaten für Heilfasten hat Apomedica recherchiert – Gesund fasten à la carte!

Heilfasten


Die Fastenzeit ist eingeläutet!
40 Tage vor Ostern wird neben dem Staub auf den Regalen auch überschüssigen Pfunden der Kampf angesagt. Fasten- und Entschlackungskuren sind speziell zu dieser Zeit beliebte Suchbegriffe in der Google Suchmaschine. Viele Abnehmwillige schwören auf Nahrungsverzicht und gezielten Einsatz von Nahrungsmitteln, um den Körper von Giften und „Schlacken“ zu befreien. Apomedica ist den „Schön-und-Schlank“-Kuren jetzt auf den Grund gegangen und hat für Sie herausgefunden, wie nachhaltiges Entschlacken und gesund Fasten wirklich funktionieren – ohne dabei Raubbau am Körper zu begehen.

Ein guter Zeitpunkt, um mit organischen Altlasten aufzuräumen, ist sicherlich der 10. Februar, der offizielle Startschuss für die Fastenzeit. Insgesamt 40 Tage lang wird verzichtet, entschlackt oder Nulldiät gehalten um die überschüssigen Pfunde abzubauen, die sich in der Weihnachtszeit angesetzt haben. Außerdem soll der Körper gleichzeitig von Giftstoffen befreit werden. Bis dann die Osterzeit Einzug hält, soll nicht nur der Frühjahrsputz in den eigenen vier Wänden erfolgreich gemeistert, sondern auch der Körper von sogenannten „Schlacken“ und Säuren gereinigt sein. Vom ayurvedischen Heilfasten bis zu Entschlackungsmethoden – die Medien überschlagen sich zur Fastenzeit geradezu mit Lobeshymnen auf vielversprechende Fastenkuren. Kein Wunder, denn viele haben beim Weihnachtsmenü, Punschen und Kekseessen ganz schön über die Stränge geschlagen und sind für entschlackende Ideen somit besonders empfänglich. Welche Art der Entschlackung ist aber die richtige und wie kann man seinen Körper entgiften, gesund fasten, ohne ihn völlig auszulaugen?

Wasserfasten
Wasserfasten und Nulldiäten – Wer hungert, macht Körper und Geist gleichermaßen unglücklich.


Entschlacken – Gesund fasten oder Raubbau am Körper?

Entschlackungskuren sind heutzutage in aller Munde. Das Prinzip ist einfach: Mit einer vorübergehenden Ernährungsumstellung werden Gifte, Schadstoffe und sogenannte „Schlacken“ aus dem Körper ausgeschieden, die Organe entlastet und ein unliebsames Hüftgold eingeschmolzen. Aber Achtung – zur prophezeiten Ausgeglichenheit gelangen Sie nicht durch Hungern und einseitige Ernährung! Im Fokus der Entschlackungskuren steht meist der sogenannte Säure-Basen-Haushalt, der sich auf Konzentration und Psyche sowie auf das Hautbild, Magen, Darm und spezifische Organfunktionen auswirkt. Der Überschuss an Säuren soll mithilfe von Mineralstoffen neutralisiert und der Körper durch ausgewogene Ernährung nachhaltig gesund gehalten werden. Ursprung aller Gleich- und Ungleichgewichte ist der Stoffwechsel, dem es bei unausgewogener Ernährung im wahrsten Sinne des Wortes sauer aufstößt.

Stabiler Säure-Basen-Haushalt, optimales (Gleich-)Gewicht

Säurehaltige Lebensmittel können den Stoffwechsel überfordern und ein Ungleichgewicht im Körper herstellen. Das Grundprinzip des Stoffwechsels bildet die Umwandlung von Lebensmitteln in körperechte Baustoffe und Energielieferanten, bei der Säuren und Basen entstehen. Welche Nährstoffe sind aber sauer, und welche nicht? Entgegen der naheliegenden Vermutung sagt der Geschmack eines Nahrungsmittels nichts darüber aus, ob es zur Säure- oder zur Basenbildung im Körper beiträgt. Der Säure- bzw. Basengehalt wird mit dem pH-Wert angegeben. Je nach Organ herrschen im Körper unterschiedliche pH-Werte. Der Körper selbst besitzt diverse Kontrollmechanismen, deren Aufgabe es ist, den pH-Wert und somit auch den Säure-Basen-Haushalt stabil zu halten. Während die Haut überschüssige Säuren über den Schweiß ausscheidet, tragen auch Nieren, Leber und Darm maßgeblich dazu bei, eine Übersäuerung zu vermeiden. Kommt es durch falsche, einseitige Ernährung aber dennoch zum sauren Worst Case Szenario, so kann eine Fastenkur helfen, den Organismus wieder ins Lot zu bringen.

Apomedica Blog
Wer sich nach einem gesunden Stoffwechsel und innerem Gleichgewicht sehnt, sollte vor allem basische Lebensmittel anzapfen.


Gesund & schlank: Bringen Sie zur Fastenzeit den Körper ins Lot

Bei der optimalen Fastenkur sollte nicht nur verzichtet, sondern durchaus auch einmal genossen werden. Einzig der Ton macht die Musik. Die Leidenschaft für gesunde Ernährung steht im Zentrum. Die Apomedica bietet Ihnen eine Step-by-Step-Anleitung die Ihnen dabei helfen soll, der Übersäuerung entgegenzuwirken ohne auf alles, was gut ist, verzichten zu müssen:

  • Kaffee vom Ernährungsplan streichen? Nicht unbedingt!
    Kaffee und schwarzer Tee rauben den Zellen Wasser und verhindern so das Abführen von Giftstoffen und Schlacken. Sie müssen allerdings nicht unbedingt auf den Morgenkaffee verzichten – versuchen Sie diesen eher mit einem großen Glas Wasser zu trinken. Alternativ bieten frisches Obst, Vollkornmüsli und verdünnte Obstsäfte eine gesunde Abwechslung zum geschmacksneutralen Wasser.
  • Gesund fasten? Ausgewogenheit als fixe Zutat im Speiseplan!
    Grundsätzlich gilt: Kombinieren Sie richtig, um optimale Ergebnisse zu erzielen! Fettarmes Fleisch kann mit einer Portion Gemüse nicht nur ein gelungenes Menü sein. Mit ausgewogener Ernährung verhindern Sie ebenfalls eine Übersäuerung im Körper!
  • Obst & Gemüse statt Fast Food
    Setzen Sie sich das Ziel, während der 40-tägigen Fastenzeit auf Pizza, Burger und Co. zu verzichten und stattdessen basenbildendes Obst und Gemüse als Beilage oder in kleinen Mahlzeiten in Ihren Speiseplan zu integrieren. Die Auswahl ist groß: von Paprika, Rettich, Erbsen, Brokkoli, Zucchini und Spargel bis zu Pastinaken, Artischoken, Gurken, Zwiebeln, Karotten, Knoblauch und Kohlrabi ist alles erlaubt.
  • Viel Flüssigkeit: Das A und O beim Entschlacken
    Giftstoffe und Schlacken können nur dann ausgeschieden werden, wenn Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen – neben Wasser kann auch ein ungezuckerter Kräutertee eine ideale Alternative sein. Dieser stellt nicht nur eine geschmackvolle Abwechslung dar, sondern liefert auch jede Menge Mineralstoffe, die dem Körper das Entgiften erleichtern.
  • Mittags: Der Löwenanteil an Basen
    Ein Basenplus ist auch beim Mittagessen das Ziel. So können eine bunte Gemüsesuppe mit Kräutern oder als Eiweißlieferant auch pflanzliche Lebensmittel wie Bohnen, die Basis für ein abwechslungsreiches Menü sein. Auch Nahrungsmittel mit einem großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sind empfehlenswert. Bestimmt werden Sie auch bei den Top Ten der Superfoods fündig.
  • Kleine Portionen für zwischendurch
    Obst kann speziell nachmittags eine fruchtige Alternative zu Brot und Mehlspeisen sein. Aber Achtung: So schmackhaft saftige Äpfel in Kombination mit Beeren und Rohkost auch sein mögen, wenn nachmittags die Stoffwechselvorgänge langsamer ablaufen, können manche Nahrungsmittel stärker gären und somit Blähungen verursachen.
  • Gut gekaut ist halb verdaut
    Achten Sie darauf, Ihre Mahlzeiten stets gut zu kauen. Besonders beim Abendessen, das übrigens spätestens um 19.00 Uhr erfolgen sollte, kann durch gutes Kauen den Verdauungsorganen ein Teil Ihrer Arbeit abgenommen werden. Aber nicht nur der Körper profitiert davon, wenn Sie sich Zeit nehmen. Bereichern Sie Ihren gesamten Tagesablauf mit einem Mindestmaß an Ruhe und Entspannung, um Geist und Psyche auszugleichen.
  • Genuss & Bewegung im Einklang
    Mit der richtigen Ernährung ist beim Entschlacken bereits ein Großteil getan. Bewegung und frische Luft sind weitere Zutaten für eine gelungene Fastenkur und helfen gleichzeitig dabei, ein paar Kilos zu verlieren. Genussmittel wie Alkohol und Süßigkeiten sollten zu dieser Zeit gänzlich gemieden werden.
  • Top Produkte für die Basenbildung
    Kartoffel, Gemüse, Obst, rohe Milch, manche Käsesorten sowie die meisten Kräuter tragen verstärkt zur Basenbildung bei. Spitzenreiter bei den Basenlieferanten sind allerdings dunkelgrüne Blattsalate. Auch Trockenfrüchte, wie Datteln, Feigen und Rosinen, zählen zu den Top-Basen-Bildern.
Gesund fasten
Datteln zählen aufgrund ihres herrlichen Geschmacks zu den besonders beliebten Basenbildnern unter den Lebensmitteln.


Darf es noch ein bisschen mehr sein?

Sie sind auf der Suche nach einer genauen Auflistung säure- und basenbildender Lebensmittel? Hier gibt die Säure-Basen-Tabelle Aufschluss. Ein weiterer Tipp für alle, die eine kleine Unterstützung beim Beseitigen des Völlegefühls brauchen sind Dr. Böhm Artischocken-Dragees. Aus frischen Artischockenblättern gewonnen, fördern die Kapseln eine gesunde Verdauung, bekämpfen krampfartige Beschwerden im Magen- und Darmbereich und eignen sich somit optimal zur Unterstützung Ihrer Entschlackungskur. Wohl bekomm´s!

Dr. Böhm Artischocke
Die Kraft der Artischocke bergen die Dr. Böhm Artischocken Dragees.

3 Gedanken zu „Mit Maß und Ziel – Gesund fasten in der Fastenzeit

  • 21. Februar 2016 um 11:08
    Permalink

    Sehr guter Beitrag. Ich hab mich vor kurzer Zeit auch mit dem Thema beschäftigt. Anfangs klingt das alles ziemlich kompliziert, aber wenn man sich auskennt und sein Wissen richtig umsetzt ist es gar nicht so schwer. Ich habe meinen Säure-Basenhaushalt mit Teststreifen getestet. So konnte ich sehen, ob meine Umstellung früchte trägt.

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    • 22. Februar 2016 um 18:39
      Permalink

      Liebe Frau Martina,

      vielen Dank für ihr positives Feedback, es freut uns sehr, dass Ihnen der Artikel so gut gefällt! Sie haben es richtig erkannt, beim Fasten ist es wichtig, sich gründlich mit dem Thema auseinanderzusetzen, andernfalls kann man dem eigenen Körper schnell schaden, darum ist es uns besonders wichtig, unser Wissen an unsere Leser weiterzugeben.

      Liebe Grüße, Ihr Apomedica Team!

      Antworten
  • Pingback: Ei, Ei! Cholesterin natürlich senken! | APOMEDICA Blog

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