Wintersport – Heiße Tipps gegen kalte Muskeln

Sonne, Schnee, Skiurlaub – der Winter lockt jedes Jahr zahlreiche Pistenreiter in Österreichs Skigebiete. Egal, ob blaue, rote oder schwarze Hänge, als begeisterter Wintersportler lässt man sich keine schneebedeckte Strecke entgehen. Das Letzte, woran man während einer schwungvollen Fahrt denken möchte, sind Schmerzen in Gelenken und Muskeln. Verhindern lassen sich diese zum Glück nicht nur durch das unfallfreie Absolvieren einer Piste, sondern auch durch die richtigen Aufwärm- und Dehnübungen vor dem Ausflug auf den Brettern. Mit unseren 5 „S“ des Ski- bzw. Snowboardsports sind Sie für Ihren nächsten Pistenurlaub ausreichend gewappnet:

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„S“ wie Spielen – Am Anfang war die Pistengaudi!

Egal, ob auf Ski oder Snowboard: Wintersporteln macht einfach Spaß! Und umso schöner wird es, wenn die Aufwärmübungen auch noch unsere Lachmuskulatur trainieren. Wie das gelingt? Einfach in den Skischuhen eine Runde Fangen spielen oder eine Schneeballschlacht veranstalten. So werden die Muskeln bereits vor dem ersten Pistengang angeheizt und der Spaßfaktor ist zudem auch garantiert!

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„S“ wie Springen – Ein heißer Hüpfer!

Sie machen sich nicht gerne zum Hampelmann? Vor dem Gang zur Piste sollten Sie diese Einstellung noch einmal überdenken: Denn Hampelmänner sind einfach ideal, um sich richtig aufzuwärmen! Dafür müssen Sie einfach ohne Ski an den Füßen hochspringen und Ihre Beine in der Luft auseinandergrätschen. Die Landung sollte dabei so erfolgen, dass beide Füße wieder parallel am Boden stehen. Gleichzeitig werden die Arme seitlich an Ihrem Körper angelegt und über dem Kopf zusammengeklatscht. Wem die richtige Arm- und Beinkoordination schwerfällt, der kann auch durch einfaches Springen Gelenke, Hüften und Knie lockern!

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„S“ wie Schwingen – Eine kesse Sohle am Schnee!

Damit Ihre Oberschenkelmuskulatur auch ohne Foxtrott und Co angeregt wird, greifen Sie nicht zu Ihren Tanzkünsten, sondern einfach zu Ihren Skistöcken. Stellen Sie sich damit aufrecht hin, stützen Sie sich mit beiden Händen auf den Skistöcken ab und schwingen Sie abwechselnd ein Bein unter Ihrem Körper hindurch (Snowboarder können sich z.B. eine Bank als Stütze suchen). Diese Übung ist nicht nur einfach, sondern auch effektiv: Hierbei reicht das Gewicht der Skistiefel für das Anregen der Muskulatur vollkommen aus! Die Schultern können übrigens durch ein lockeres, gegengleiches Armschwingen ebenfalls ausgezeichnet aufgewärmt werden.

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„S“ wie Sprinten – Wir lassen Sie laufen!

Haben wir Ihnen schon eingeheizt? Falls nicht, dann bitte nicht gleich weglaufen! Laufen Sie stattdessen lieber auf der Stelle: Denn nichts bringt den Körper so schnell und effektiv in Wallung, wie ein kleiner Sprint auf Skiern. Dazu können Sie gerne die Skistöcke als Hilfswerkzeug zum Abstützen nehmen und einfach so schnell wie möglich mit den Skiern an den Füßen auf der Stelle laufen. Alternativ bietet sich für Snowboarder ein Lauf ohne Bretter am Stand an. Sie sollten aber bei jedem Schritt das jeweilige Knie übertrieben Anheben.

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„S“ wie Strecken – Greifen Sie nach den Skiern!

Nachdem Ihr Körper auf Betriebstemperatur gebracht wurde, bieten sich noch ein paar kleinere Dehnübungen an, die Sie auf Ihren Pistenritt optimal vorbereiten und zusätzlich den Kreislauf aktivieren.  Stellen Sie sich einfach auf Ihren Skiern schulterbreit hin und stützen sich auf Ihre Stöcke. Heben Sie anschließend ein Bein und stecken Sie das hintere Skiende in den Schnee, sodass Ihr Bein waagrecht gestreckt ist. Versuchen Sie nun, mit der rechten Hand Ihre rechte Skispitze zu berühren und beugen Sie Ihren Oberkörper soweit wie möglich nach vorne. Selbiges machen Sie mit Ihrer linken Hand und Skispitze. Snowboarder können ihre Füße schulterbreit hinstellen und dann nach unten beugen, bis sie die Schuhspitzen mit den Armen erreichen.

 

 

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