Meinungswechsel

Mag. Ruth Fischer: „In der Menopause stellen Isoflavone eine pflanzliche Alternative zur klassischen Hormonersatztherapie dar. Die Unbedenklichkeit der Pflanzenstoffe hat sich für mich als APOMEDICA Unternehmensleiterin nun auch in einer aktuellen Studie der EFSA bestätigt.“

Ruth Fischer

Die Menopause – im Leben einer Frau geht kaum eine Lebensphase mit so vielen Schwankungen einher wie der Wechsel. Nicht umsonst werden die Zeitintervalle vom peri- bis zum postmenopausalen Lebensabschnitt so treffend als „Wechseljahre“ bezeichnet. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Beeinträchtigungen der Libido oder sogar depressive Verstimmungen sind Begleiterscheinungen, die mit dem ab dem etwa 50. Lebensjahr sinkenden Östrogen- und Progesteronspiegel einhergehen. Bis vor einigen Jahren galt die Hormonersatztherapie, kurz „HET“ genannt, als einziger wirksamer Therapieansatz bei Wechseljahresbeschwerden. Ganz nach dem Motto, „Gleiches mit Gleichem vergelten“, versuchte man, den durch hormonelle Schwankungen verursachten Symptomen mit der Gabe von Hormonpräparaten entgegenzuwirken. Die klassische Hormonersatztherapie basiert auf einer Kombination von Gestagenen und Östrogenen, die je nach menopausaler Phase in Form von Tabletten, Pflastern, Hormonspitzen, Nasensprays oder Vaginaltabletten, -zäpfchen, -cremen und –ringen verabreicht wird, und ist nicht nur für mich als APOMEDICA Unternehmensleiterin kritisch zu beäugen. So ist nicht nur die individuelle Verträglichkeit von Hormonpräparaten, sondern auch ihre Langzeitwirkung strittig. Ein erhöhtes Brustkrebsrisiko wird in Korrelation mit der HET ebenso beobachtet wie das vermehrte Auftreten von Ovarialkarzinomen. Der Zusammenhang zwischen Eierstockkrebs und klassischer Hormonersatztherapie in den Wechseljahren wurde erst 2015 in einer britischen Studie um den Statistiker Richard Peto postuliert. Rehabilitierten Brustkrebspatienten wird von der HET generell abgeraten. Die „Women´s Health Initiative“ (WHI) wähnt überhaupt mehr Risiko als Nutzen in dem umstrittenen Therapieansatz.

Mag. Ruth Fischer, APOMEDICA Unternehmensleiterin: „Isoflavone haben sich als Naturheilmittel bei Wechseljahren nun auch in der EFSA Studie bewährt!“

Eine Behandlungsalternative bieten Soja Isoflavone, natürliche Pflanzenstoffe, die bei Menopausebeschwerden in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden können. War die Einnahme von isolierten Isoflavonoiden, die Phytoöstrogenen gleich geschlechtshormonelle Wirkung im Körper entfalten, noch bis 2015 umstritten, so kann sie heute dank neuer Erkenntnisse der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit ohne Bedenken in Betracht gezogen werden. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wollte bis zur Gegendarstellung durch die EFSA einen kanzerogenen Effekt der Isoflavone belegt wissen. Die EFSA konnte 2015 in einem wissenschaftlichen Gutachten aber nachweisen, dass die Extrakte aus Hülsenfrüchten, Soja, Rotklee und Kudzu Wurzel auch für postmenopausale Frauen nicht schädlich sind.

mag. ruth fischer
Isoflavone sind rein pflanzliche Stoffe, die in der Natur unter anderem in Rotklee enthalten sind.

Die EFSA Studie bestätigt damit auch das Vertrauen der APOMEDICA in die natürlichen Pflanzenextrakte. Das Pharmaunternehmen setzt mit den Dr. Böhm® Isoflavon Dragees mit Vitamin B6 und Nachtkerzenöl schon lange auf hormonelle Balance für die Frau ab 40. Auch ich als APOMEDICA Unternehmensleiterin setze auf die pharmazeutischen Prinzipien der APOMEDICA, die die Isoflavone seit jeher als Östrogenrezeptor Modulatoren, kurz SERMs genannt, deklarieren. Im Gegensatz zu regulären Phytoöstrogenen, die am klassischen Östrogenrezeptor alpha ansetzen und für Wachstum und Vermehrung von Zellen an Brust sowie Uterus verantwortlich sind, handelt es sich bei den SERMs um Stimulatoren des beta Rezeptors – einem Rezeptor, der vor negativen Hormoneffekten schützt und sich sogar positiv aus die Gesundheit auswirkt. Somit hinken der Vergleich der Isoflavone mit dem Hormon Estradiol sowie der Vorwurf, sie könnten sich negativ auf das Wachstum von Gebärmutter, Schilddrüse und Brustdrüse auswirken.

Auch bei Produkten aus der Naturapotheke gilt: „Vorsicht ist besser als Nachsicht!“

Über mögliche Vorteile von Isoflavonen kann die EFSA Studie zwar keine wissenschaftlich fundierte Auskunft geben. Die Komplementärmedizin geht in Zusammenhang mit der langfristigen Einnahme von Isoflavonsupplementen aber sogar von einer Zunahme der Knochendichte, einem reduzierten kardiovaskulären Risiko sowie einer verringerten Krebsinzidenzrate aus.

Die Dr. Böhm® Isoflavon Dragees bergen eine Kombination aus bioaktiven Soja- und Rotklee Isoflavonen, hormonregulierendem Vitamin B6 und Nachtkerzenöl. Letzteres ist reich an Omega-6-Fettsäuren und wertvoll fürs Hautbild – nur eines von vielen Organen, das während des Wechsels arg in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Trockenextrakte sind in den pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln von Dr. Böhm® jeweils in einer Dosierung von 45 oder 90 Milligramm enthalten – einem Wert, der noch weit unter der Durchschnittsmenge von bis zu 200 Milligramm liegt, die man in Asien täglich zu sich nimmt.

Bei einer Langzeiteinnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfehle ich aber auf jeden Fall die Konsultation eines Hausarztes oder Gynäkologen. Frauen mit Brustkrebs oder generell östrogenabhängigen Tumoren rate ich als APOMEDICA Unternehmensleiterin mit Verantwortung ebenfalls ab. Unser Produkt richtet sich an die gesunde Frau im Wechsel.

apomedica isoflavone
Mag Ruth Fischer: „Ruhe und Kraft aus der eigenen Mitte sind während der Menopause ebenfalls ein bewährtes Heilmittel.“


Geheimtipps aus der Komplementärmedizin

Um den klassischen Begleiterscheinungen des Wechsels präventiv entgegenzuwirken, empfehlen sich außerdem alternative Ansätze, die Körper und Geist Ruhe spenden und wieder ins Gleichgewicht bringen sollen:

  • Akupunktur: Die schmerzfreie Nadelung soll Blockaden lösen, die Körpersäfte in Fluss bringen und Hitzewallungen den Garaus machen.
  • Bewegung: Bewegung und Sport sind nicht nur nachweislich heilwirksam für die Psyche. Feinmotorik an der frischen Luft wirkt nicht nur schlechter Laune und depressiven Verstimmungen entgegen. Auch dem erhöhten Knochenbruchrisiko bei Osteoporose wird durch das aktive Training der Stützmuskulatur vorgebeugt.
  • Mentales Training: Die Macht der eigenen Gedanken sollte man ebenfalls nicht unterschätzen, will man die an Substanz und Psyche zehrende Menopause unbeschadet überstehen. Ein positive Lebenseinstellung, Optimismus, Lebensfreude und das Verbannen von Glaubenssätzen aus dem Alltag können bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden wahre Wunder wirken.
  • Sauna und Wechselduschen: Hitzewallungen und Schweißausbrüche bekommen Betroffene mitunter mit Wechselduschen und regelmäßigen Saunagängen in den Griff. Letztere sind übrigens auch ein Geheimtipp gegen Schlafstörungen.
  • Wohlfühlprogramm: Heillehren, insbesondere aus dem asiatischen Raum, wie Tai Chi, Qigong, Meditation oder Yoga können ebenfalls entspannungsfördern sein. Welchen Weg zurück zur inneren Mitte Sie auch suchen, wichtig ist, dass Sie ihn individuell für sich erschließen und sich Zeit für die Dinge nehmen, die Ihnen gut tun.
  • Zwiebellook: Ein praktischer Tipp ist auch der Zwiebelook – anstatt ein warmes Kleidungsstück anzulegen, empfiehlt es sich, sich in mehrere Schichten Kleidung zu packen. So können Leidtragende von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen je nach Bedarf einzelne Kleidungsstücke spontan ab- oder wieder anlegen.

Wie Sie den Wechsel überwinden und Ihrem Körper helfen können, sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden, müssen Sie in Geduld für sich selbst ergründen. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich Zeit gönnen und die wechselhafte Lebensphase begrüßen, anstatt sie abzulehnen. Denn wie pflegte schon Johann Wolfgang von Goethe zu sagen: „Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.“

Ihre Mag. Ruth Fischer

APOMEDICA Unternehmensleiterin

 

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